Hauptmenü

Fußball und Handwerk haben eins gemeinsam: Es geht um die Meisterschaft

Ralf Gutperl, Fachlehrer Björn Müller, Thomas Hütter, Manuel Kött, Hermann Diegmüller, Lisa-Marie Noll,
Fabian Laube, Roland Böhm, Martin Lorey, Gregor Botzet

11 Fahrzeuglackierer und 24 Maler- und Lackierer konnten im Rahmen der diesjährigen Freisprechungsfeier der Maler- und Lackierer-Innung Fulda-Hünfeld im Feuerwehrmuseum in Fulda ihren Gesellenbrief in Empfang nehmen. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und Handfertigkeiten müssen trainiert werden“, so die einleitenden Worte des Obermeisters Ralf Gutperl in seiner Ansprache an den jungen Nachwuchs.

Natürlich gäbe es auch mal berufliche Rückschläge. In so einem Fall, wenn im übertragenen Sinne der Ball mal an den Pfosten statt ins Netz gehen würde, so Gutperl weiter, dürfe man nicht resignieren, sondern sollte sich selber ermutigen nach dem Motto: Jetzt erst recht!
Nach Meinung Gutperls hätte der Fußball sich den Begriff Meister abgeschaut. Wie im Fußball ginge es auch im Handwerk immer um die Meisterschaft. Nach der Gesellenprüfung sei deshalb vor der Karriere. „Sie meine jungen Nachwuchsgesellinnen und Nachwuchsgesellen, stehen jetzt auf einem Aufstiegsplatz. Bringen Sie jetzt das „Runde“ in das „Eckige“, so Gutperl abschließend.
Ähnlich äußerte sich Studiendirektor Hubert Schmitt, der die Grußworte der Ferdinand-Braun-Schule überbrachte. Qualifizierte Facharbeiter mit Gesellenbrief würden am Arbeitsmarkt händeringend gesucht. Dr. Herbert Büttner von der Kreishandwerkerschaft wies darauf hin, dass die jungen Nachwuchshandwerker zu Recht stolz auf das Geleistete sein könnten. Mit dem Gesellenbrief verfügten sie jetzt über einen der weltweit angesehensten und qualifiziertesten handwerklichen Abschlüsse. Fachlehrer Gregor Botet berichtet von der Arbeit des Gesellenprüfungsausschusses und brachte alles Gesagte abschließend mit einem Zitat von Leonardo da Vinci auf den Punkt: „Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft.“
Aufgrund hervorragender Leistungen konnten bei den Fahrzeuglackieren gleich drei erste Plätze vergeben werden, und zwar an Fabian Laube und Martin Loren, beide aus dem Ausbildungsbetrieb Karosseriebau Böhm in Eichenzell-Welkers, sowie an Lisa-Marie Noll aus dem Ausbildungsbetrieb Hermann Diegmüller in Hünfeld.

FacebookG+Twitter